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Wissenswertes

Die folgenden Beiträge beziehen sich auf neue aktuelle Bestandteile unserer Arbeit, die sicherlich für viele Gartenbesitzer von Interesse sind. Themenbereich, auf welche ich im Rahmen unserer Tätigkeit immer wieder angesprochen werde, sind hier in Kürze abgehandelt und sollen dem interessierten Gartenbesitzer Hilfe und Anregung sein.

Die Rubrik ´Wissenswertes´ befindet sich derzeit im Aufbau und wird ständig um interessante Beiträge erweitert.

 

Giersch - Die Plage jedes Gartens

Der Giersch (Aegopodium podagraria) findet sich in vielen Gärten Berlin und Brandenburgs. Entweder seit langem im Bestand des Gartens erhalten, mit einer Staude von Bekannten eingeschleppt oder - noch ärgerlicher - durch einen Bodenaustausch einer Fachfirma in den Garten gelangt, stellt er eine nahezu unverwüstliche Plage in jedem Staudenbeet dar.

Ein Ausreißen der Pflanzen hilft hier ebenso wenig, wie ein umfangreiches Graben nach vermeintlichen Wurzelenden. Giersch treibt Wurzeln bis in eine Tiefe von 0,80 - 1,00 m und ihm ist auf diese Art und Weise nicht beizukommen. Verbleiben nur minimale Reste an Wurzelmasse im Boden - und das ist praktisch immer der Fall - treibt die Pflanze willig und vermehrt wieder durch.

Unserer Erfahrung nach bieten sich nur zwei Möglichkeiten:

1. Eine sehr drastische Maßnahme - aber nach Aussagen entnervter Kunden nach Jahren des Kampfes gegen diese Pflanze oft der einzige Ausweg - stellt ein kompletter Bodenaustausch der betroffenen Gartenbereiche bis in die beschriebene Wurzeltiefe dar. Im Anschluss hieran sollte das Beet darüber hinaus für ca. 2 Jahre mit einer entsprechenden Folie abgedeckt werden.

Um den so behandelten Gartenbereich nicht die gesamte Zeit unansehnlich und ungenutzt brach liegen zu lassen, ist eine Bepflanzung mit Blühsträuchern und Solitärstauden denkbar. Diese werden in punktuell eingebrachte Löcher der Folie eingesetzt und können nach Entfernen der Folie um die passenden Stauden und Bodendecker ergänzt werden.

Für Gartenbesitzer, welche bereits seit 20 Jahren mit dieser Problematik zu kämpfen hatten, haben wir einen entsprechenden, schrittweise umsetzbaren Pflanzplan erstellt.

2. Eine zweite, wenn auch nicht so effektiv wirksame so doch weit weniger aufwendige, Maßnahme stellt das Pflanzen der bodendeckenden Scheinerdbeere (Duchesnea indica) in extensiv genutzten Gartenteilen dar.

Diese verdrängt sogar den ungeliebten Giersch und unterdrückt diesen weitesgehend. Eine vollständige Entfernung des Gierschs mit dieser Maßnahme erscheint jedoch unwahrscheinlich.

Blattläuse in Schneebällen und anderen Ziersträuchern

Blattläuse finden sich unschönerweise nicht nur alljährlich in Obstgehölzen, sondern vielfach auch in Blühsträuchern. Sie nehmen den Blüten ihre Zierde und verdunkeln die Sträucher optisch, überziehen sie mit einer unästhetischen, klebrigen Masse und verderben so manchem Gartennutzer den Anblick an den sonst geliebten Gehölzen.

Wenn man jedoch um die Ursache einer Vielzahl von Blattläusen weiß, lässt sich hier leicht Abhilfe schaffen.

So schilderte uns neulich ein Kunde, dass er alljährlich im Frühjahr beobachtete, wie Ameisen mit Blattläusen im ´Huckepack´ seinen Gartenjasmin erklimmen. Von den Ameisen dort abgesetzt, entwickeln sich regelrechte Blattlauskolonien. Die von den Blattläusen produzierte, klebrige Masse wird dann im weiteren Jahresverlauf von den Ameisen ´geerntet´.

Diese Symbiose ist für den Pflanzenfreund genauso unerfreulich, wie nützlich, denn sie führt zu der Erkenntnis: Keine Ameisen - keine Blattläuse.

Ein Weißanstrich der Äste im Bodenbereich, wie er bei Obstbäumen bekannt ist, im Frühjahr verhindert das Erklettern der Gehölze durch die Ameisen. Man bleibt somit mit einem einfachen und leicht zu handhabenden Mittel die gesamte Gartensaison hindurch zumindest von dieser Sorte von Plagegeistern unbehelligt.

 

 

 

 

Gartenreich - Maud Kindler (geb. Tillig), Dipl.-Ing. Landschaftsplanung - 14621 Grünefeld bei Berlin - Tel.: 0172/3003181